Der 30-Jährige Jude Oliver Polak beschrieb in der ZEIT vom 04.02.2010 auf Seite 8 dass er wohl sich vom konservativen Zentralrat der Juden distanziere, aber nicht von dem Judentum. Er ist aber jene Sorte von Jude, der gerne jüdische Spirchwörter sowie Witze über seine eigene Kultur und Vergangenheit mache. Wie beispielsweise wenn er durch Deutschland mit dem Titel Jud süß-sauer tourt und dank seiner Eloquenz und Schlagfertigkeit die Massen zum Lachen bringt. Heute Abend ist es wieder soweit. Polak wird um 20.30 Uhr in Würzburg im Cairo sein Bestes geben und Sprüche wie folgende sind vorprogrammiert:
„Meine Mutter sprach immer von den 613 Geboten der Thora. Mir waren schon die 10 zu viel, auf die Moses den Herrn runterhandeln konnte!”
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Normalerweise horcht die Internetgemeinde immer auf, wenn Steve Jobs ein neues Produkt auf den Mark wirft. Diesesmal jedoch, hat sich das Apple-Management leicht verkalkuliert: denn wer möchte schon für den Mix aus Leptop und iPhone 500 Euro oder mehr investieren?
Diesmal geizte Apple gewaltig, denn das iPad hat keine integriete Videokamera, kein SD-Steckplatz um den Speicherplatz zu erweitern und der 1 GHZ Prozesser überzeugt auch nicht. Das Satieremagazin Titanic hat es auf den Punkt gebracht, wer denn das iPad braucht, was es denn kann, und warum es besser als ein Buch ist.

Das "innovative" iPad (Photo von Matt Buchanan)
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Der Außenminister von Luxemburg Jean Asselborn war einer der Gastredner bei der politischen Tagung vom 21. bis 22. Januar 2010 in Würzburg. Professorin Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet hatte in Kooperation mit der Universität Würzburg und dem Studienfach European Studies and International Relations die zweitägige Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Würzburger Residenz ins Leben gerufen. Neben zahlreichen renommierten Redner vorab krönte Jean Asselborn am letzten Tag die Veranstaltung mit einer über 60-minütigen Rede.
In seiner Rede: „Die EU in der Welt nach dem Lissabonner Vertrag” forderte der Außenminister und Vize-Premierminister dass die EU, wie am Beispiels des Irakkriegs zeigt, in der Außenpolitik als Einheit auftreten müsse: eine Meinung, die die 27 Staaten vertreten können. In naher Zukunft sind somit Kanzlerin Merkel, Premierminister Berlusconi oder Präsident Sarkozy dazu aufgerufen gemeinsam die heutigen Probleme des 21. Jahrhunderts forsch entgegenzutreten, sei es im Kampf gegen den internationalen Terrorismus oder der Globalisierung, um kooperativ Lösungen zu präsentieren.
Zweitens plädierte der 1949 in Standfort geborene Politiker, dass es in Europa nicht nur Wirtschaftspolitik geben könne:„Obama beweist gerade, dass Wirtschafts- und Sozialpolitik zusammen gehören. Für jedes Mitgliedland sollte deshalb eine gesetzlicher Mindestlohn herrschen, denn nur so kein ein Minimum an Lebensstandard geboten werden!” Freilich bedeute dies, dass beispielsweise in Polen durchaus weniger als in Luxenburg oder in Frankreich pro Stunde vergütetet werden solle.
Der dritte Schwerpunkt seiner Rede legte Asselborn auf auf die zukünftige gemeinsame Außen- sowie Sicherheitspolitik der EU. Um langfristig den Frieden in Europa zu sichern, plädierte er darauf die Türkei, als vor allem strategisches wichtiges Land in den Kreis der jetzigen 27 Staaten aufzunehmen, falls die Türkei die Voraussetzungen für eine Aufnahme sowie die Zypernfrage geklärt habe.
Ob bezüglich der deutschen Außenpolitik der jetzige Afghanistaneinsatz der Bundeswehr gerecht fertig sei oder nicht, verwies Asselborn auf den damaligen Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) mit folgendem Zitat: „Unsere Demokratie wird am Hindukusch verteidigt!” Nebenbei verdeutlichte der Luxenburger, dass wohl Terrorismus nicht durch Waffengewalt zu beseitigen sei, war aber davon überzeugt, dass nur durch die Kooperation der ISAF dem Land Afghanistan geholfen werden könne.
Zu guter letzt ermunterte Asselborn, dass unter der Führung von Obama die heutige globalen Welt mit einer aufgeschlossenen USA, einer kooperativen EU und geläuterten Russland als wichtiges Trio die politische, soziologische und wirtschaftliche Eckpfeiler für unsere Zukunft legen müsse. Die anderen großen Player wie China, Indien oder Brasilien zählte er nach Nachfrage auch zu dem erweitertem Kreise.
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Wenn wir das abendländische Bild von Gott betrachten, handelt es sich bei dem Herrscher um ein Wesen, welches de facto hart, egoistisch und weise ist, jedoch auf der anderen Seite seinem Geschöpf, dem Menschen, durch die Sühne den Part Vergebung anbietet.
Ganz anders tritt dar amerikanische Konzern Google auf. Die Gründer Larry Page und Sergey Brin wollte immer schon eine Maschine besser gesagt eine künstliche Intelligenz schaffen, die dem Anwender die alltägliche Last von den Schultern nehmen soll. Ihn jedoch zu entlasten, seine digitalen Vergehen zu vergessen, das will Google nicht. Über 100 Millionen Gigabyte Speicher hat das Unternehmen und sammelt fleißig täglich Daten über uns. Sei es Informationen der Privatsphäre oder irgendwelcher Nonsenss. Google erfasst alles chronologisch, kann jeder IP einen Identität zuordnen und kann mit Facebook, Gmail, Picasa und dem kommenden Google-Handy Nexus One noch mehr über ihre User erfahren. Bald soll zudem ein Gesichtserkennungsprogramm auf den Markt kommen. Sprich Handy raus, jemanden fotographieren und Google nachschauen lassen, um wen es sich hier handelt. Die Privatsphäre scheint durch den US-Riesen gefährdert.
Dieses Sammeln an Informationen, grenzt schon an perversen rücksichtslosen Verhalten. Beispielsweise werden Bücher ohne Erlaubnis der Urheber eben einfach mal digitalisiert. Google erkennt keine privaten Bereich. Es ist überall und nimmt peu a peu immer mehr Einfluss in unseres Leben. Wer z.B. nicht will das Google per Street View die Straßen von Deutschland kategorisiert, dem sind auch die Hände gebunden. Wenn ihn/sie das Google-Auto fotografierst ist man auch im Raster des Giganten.
Ist es überhaupt noch in Zukunft möglich auch außerhalb des Cyperspaces dank der neuen Gesichtserkennung unerkannt zu bleiben?
Eric Schmidt, der Chef von Google, sieht das „Problem” folgendermaßen:
„Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun.”
Klasse, das Google so ein totalitäres Denken öffentlich an den Tag legt. Doch wer soll dem Unternehmen schon gefährden? Die Politiker? Die sind doch auch schon durch den Konzern bestimmt erpressbar. Wo Geld ist ist Macht. Und wo geheime Informationen vorliegen ist noch viel mehr Macht, denn Wissen ist Macht!
Vielleicht sollten wir heute den ersten Schritt wagen, weg von Google, hin zu anderen Anbietern oder gleich raus aus dem Cyperspace?
Zu Thema Google empfehle ich wärmstens die Artikel aus dem SPIEGEL (Nr.2 vom 11.1.2010) auf Seite 58-69 sowie jene in der ZEIT (Nr.3 vom 13.1.2010) auf den Seiten 1 und 41.
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In der ZEIT-Ausgabe vom 07.01.2010 auf Seite 18 stellt sich der Visionär und Zeitschriften-Erfinder Tyler Brule (unter anderem Gründer von Wallpaper und Monocle) den Fragen über Twitter, der Qualität des heutigen Journalismus und den Gewinnchancen von morgen in der Medienbranche.
In dem Interview wird klar, dass Qualität ist was der Leser heute vermisst: „Leser wollen Medien, die sich nicht beirren lassen. Sie wollen in einem Boot sitzen, dass ruhig ist und keine dramatischen Manöver startet.”
Zudem will der Leser nicht mehr mit Informationen überflutet werden, sondern slow media geboten bekommen. Slow media bedeutet laut Tyler Brule ein Handwerk oder Gewerbe perfekt zu beherrschen und daraus immer noch ein Geschäft zu machen, z.B. Buchdruck.
Wir kennen das Szenario doch. Wer weiß denn schon, ob im Netz die Quelle seriös ist? Ob der Content nicht geklaut oder geturkt ist? Der Journalist hat die Aufgabe zu leiten und Orientierung in der Masse von Informationsflut im 21. Jahrhundert zu geben (Vlg. Seite 134 in Journalist werden! Gabriele Goderbauer-Marchner, UVK Verlag, Konstanz 2009).
Genauso will der Gast beim Fliegen eine Fluggesellschaft die Service bietet, wo man neben dem Flug vielleicht noch ein Getränk aufs Haus bekommt, und wo schlussendlich auch die Koffer am Zielflughafen ankommen. Fluggesellschaften wie Ryanair oder Iberia verzichten auf einen guten Service, doch hoffen wir, dass Quantität sich hier auf nicht Dauer gegenüber der Qualität durchsetzten. Wie schön waren die alten Tage des Fliegens? Keine Nacktscanner, Bier inbegriffen und ein subherber Service! Quo vadis Dienstleistung des 21. Jahrhunderts?
Es gilt wieder Qualität und Kompetenzen zu übermitteln, nicht nur auf dem Rollfeld und in der Kabine sondern auch in den Redaktionen!
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Heute sind mein Kumpel Leo und ich gemeinsam für einige Stunden Sonnen, zwei Rothaus-Radler sowie ein paar Apreski nach Todtnauberg (im Schwarzwald, bei Freiburg) aufgebrochen. Die Sonne prallte auf uns runter, die Schneeverhältnisse waren naja, und wir drehten unsere Runden auf dem Stübenwasen- sowie Kappelenlift. Insgesamt war es ne feine Sache. Drei Bilder dazu in der Galerie:
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Was will ich später einmal werden? Wo sehe ich meine beruflichen Chancen? Vor allem junge Leute wissen vorab nicht immer genau, was sie nach dem Abitur bzw. dem Studium machen sollen. In “Journalist werden!” gibt Prof. Dr. Goderbauer-Marchner Tipps und Informationen über verschiedene Journalistenschulen, medienspezifische Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen sowie erklärt sie Fachbegriffe wie beispielsweise Mobil-Content,Volontariat oder Hospitanz.
Darüber hinaus erfährt der Leser über die Licht und Schattenseiten der Medienbranche, was ein Journalist heute alles wissen muss und wie er/sie überhaupt Journalist werden kann.
Essenziell für die Autorin ist, dass ein angehender Journalist zum einen breit und medien-kompetent aufgestellt ist und zum andern durch Lernbereitschaft beweist immer Neues zulernen. – Ein Journalist in Zeiten der Globalisierung sollte dem Leser Orientierung durch Qualität geben, um ihn im Umkehrschluss als Kunde halten zu können (Seite 132-134).
Der Ratgeber ist kurz und prägnant auf 139 Seiten geschrieben und lohnt sich für alle, die mit dem Gedanken spielen in der Medienbranche journalistisch tätig zu werden. Er ist 2009 im UVK Verlag erschienen und kostet 14.90 Euro. Erhältlich ist er z.B. bei Amazon.
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Meine lieben Blogleser! Alles Liebe und Gute für das Jahr 2010.
Für den Monat Januar habe ich ein Zitat diesmal aus dem ZEIT Magazin ausgewählt, weil ich denke dass es für die guten Vorsätze für das neue Jahr passen könnte. Es stammt von Claus Wisser, der während des Studiums eine Putzfirma gegründet hat, sich hoch gearbeitet hat, und heute Millionär ist. Auf die Frage, wie man erfolgreich im Leben ist, formulierte der ehemalige BWL-Student und heutige Chef über 23.000 Mitarbeiter folgendes:
Entscheidend ist, das man etwas aus seinem Schicksal macht. Das ist wie bei einem Bahnhof. Es fahren ständig Züge rein und raus, ob du einsteigst, liegt bei dir. Und mancher erkennt eben nicht, dass dort der Zug zum Glück steht und er besser einsteigen sollte.
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