Laut, überfüllt und oftmals unkompetente Beratung. Viele Deutsche haben keine Lust mehr auf den Stress im offline und kaufen deshalb im 21. Jahrhundert lieber Waren online ein. Amazon ist hierbei im Jahr 2011 mit knapp 10 Milliarden US-Dollar der klarer Marktführer. Auch der große laute aufdringliche MediaMarkt möchte von dem Euro- und Dollarkuchen der Netzuser etwas abhaben und hat sein Online-Shop nun geöffnet: „Täglich tief, Jederzeit und Einfach, Noch Einfacher, Echter und Persönlicher” soll der neue Onlineshop sein. Im Gegensatz zu Amazon bietet MediaMarkt an, die Waren „unkompliziert” bei Nichtgefallen bzw. Defekt im Laden bei Kundenservice umzutauschen. Sprich im MediaMarkt vor Ort zunächst in Schlangen waren, die Geräte zurückzugeben, und das Ganze frei nach dem Motto: „ganz ohne den Rücksendestress”.
Getoppt wird das Angebot mit der sogenannten kostenlosen Versandkosten-Strategie, die sich auf dem zweiten Blick als Reinfall herausstellt. Unter Artikel 6.4 sind die Versandkosten aufgeführt:

Da macht online Shoppen wieder Spass: Umsonst den bestellten Foto bzw. Laptop im Markt abholen und nach Hause tragen zu dürfen
Fazit: Mit diesem Online-Shop-Auftritt wird MediaMarkt es schwierig haben, die Marktstellung von Amazon auch nur ansatzweise zu gefährden. Dank der sehr guten Logistik, dem freundlichen Kundenservice, AmazonPrime, Versandfrei ab 20 Eurobestellwert sowie den vorhandenen Kundenrenzensionen hat Amazon eine sehr gute Markstellung inne. Mal abwarten wie viel Umsatz die „ich bin doch nicht blöd”-Macher im Web mit dieser Strategie wirklich machen werden.














