Die Osterinsel – ein gut bewachtes Paradies

Die Osterinsel liegt circa 3500 km vom chilenischen Festland entfernt völlig isoliert im Pazifik.  Auf der Rapa Nui leben heute circa 4000 Einwohner in der Hauptstadt Hanga Roa, der Rest der Insel ist bis auf ein paar vereinzelnte Landwirte unbesiedelt.

Die Insel wurde ursprünglich von den Polynesiern circa 500 n. Chr. besiedelt. Damals fanden die Polynesier eine Insel mit paradisischen Bedingen auf: Auf der Insel herrscht ein subtropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 23 Grad. Die Insel besaß eine reiche Flora und Tierwelt. Somit begannen die Polynesern in Folge die Insel zu besiedeln. In der sogenannten Blütezeit  (1000 n.Chr.-circa 1600 n.Chr mit über 20.000 Einwohner) entstanden auf der Insel insgesamt über 900 Steinstatuen die sogenannten Moais. Die Moais wurden im Landesinneren mit dem toki (Pickel) aus dem Lavagestein Tuffstein gehauen und dann ohne die Erfindung des Rades mit Hilfe von Baumstämmen bis zum Meer zu den Plateaus (Ahus) transportiert. Dort wurden die meist über sechs Meter hohen Moais, welche mehrer Tonnen wiegen, mit Hilfe von Seilen aufgestellt. Die Moais wurden im Andenken an die Stammesväter aufgestellt und hatten die Aufgabe den Stamm zu schützen und über ihn zu wachen. Am Fuße der Moais schlugen die jeweiligen Stämme ihr Lager auf. Je größer ein Moai war, desto größer war der Einfluss des Stammesoberhauptes gewesen, und je mehr Moais auf den Ahu waren, desto größer war der Stamm. Im Laufe der Zeit kam es auf der Insel zu einer Überbevölkerung, was zur Folge hatte, dass sich die zwölf Stämme gegenseitig um die nur noch knappen Ressourcen bekriegten. Im Krieg wurden die jeweiligen fremden Moais von den anderen Stämmen umgekippten. Im Laufe des Bürgerkrieges soll auch auf der Rapa Nui Kannibalismus, als Folge von Hungersnot stattgefunden haben. Mit dem Eintreffen der Europäer verschlechterte sich die Lebensbedingungen drastisch und die Bevölkerung sank auf 300 Einwohner.
Bis heute staunen Historiker und  Archäologen über die Hochkultur der Rapa Nui (zu deutsch: große Erde), die neben den Moais auch die rongo rongo Schrift ins Leben riefen.

Wer mit dem Gedanken spielt die paradiesische Insel für ein paar Tage zu bereisen, sollte die Insel mit dem Flugzeug ansteuern. Vor Ort oder vorab kann eine der vielen Unterkunft gebucht werden. Während des Tages bietet es sich an die Insel mit Jeep, Fahrrad oder Motorrad zu begutachten. Auf keine Fall darf auf dem Abendteller leckerer frischer Fisch fehlen.

Zusammenfassend soll festgehalten werden, dass es sich auf jeden Fall lohnt die eine Insel des polynesischem Insel-Dreiecks (Neu Seeland, Rapa Nui und Hawaii) zu besuchen. Denn jedermann fühlt sich sicher auf Rapa Nui, die Moais wachen ja über alle.

Wie gewohnt findet Ihr die besten Bilder vom unserem Trip in der Galerie:

Sarkozy und König Abdullah II bloßgestellt

Im El Mercurio vom 23.Juni 2009 war das Titelbild eher unpassend gewählt.
Akzeptabel war die linke Seite. Hier posen die Gattin und Tocher des britischen Premierminister Browns.

Das rechte Bild wirkt zuerst auch elegant. Die italienische Bruni und die erste Dame aus Qatar Frau Nasser vermitteln einen selbstbewussten eleganten Auftritt.

Bei genauerem Hinsehen kann man sich jedoch ein Schmunzeln kaum verkneifen: Nicolas Sakrozy wuselt wie ein zweiter Napoleon hinter seiner Gattin hinterher und macht dabei seiner Körpergröße alle Ehre; König Abdullah II richtet neben dem französischen Staatsmann fehl am Ort seine Robe.

Der  El Mercurio hätte auch ein andres Photo auf die Titelseite drucken können.
Eventuell haben die Redakteure extra das Bild ausgewählt um ihre aktuelle Meinung von der heutigen Politik kundzugeben, denn ein sei gewiss,

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.”

Scheich

Autonome werden zwangsgeräumt

Carabineros im Einsatz gegen die Autonomen

Carabineros im Einsatz gegen die Autonomen

Autonome wurden gestern Nachmittag in einer Polizeiaktion in der nähe vom Plaza Italia zwangsevakuiert. Aus Protest wegen zu hohen Mieten hatten sich die rund 90 Personen unter der Pio Nono Brücke in Zelten verschanzt und rund 40 Tage unter freiem Himmel in ihren dürftigen Behausungen ausgeharrt.

Gestern forderte die Polizei sie aus hygenischen Gründen auf das Feld zu räumen, die Autonomen verweigten  jedoch die Kooperation mit den Sicherheitskräften.

Die Lage eskalierte. Die chilenischen Carabineros stürmten die besetzte Zone. Die Widerständler ketteten sich mit Seilen aneinander, und barrikadierten sich hinter einem Bollwerk aus Sofas, Zelten und Paletten. Mitten im Gefecht zwischen den zwei Parteien entflammten die Behausungen der Autonomen auf. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz.

Feuer am Camp der Brücke Pio Nono

Feuer im Camp der Autonomen

15 Minuten dauerte das gefährliche Spektakel bei winterlichen Temperaturen von unter 10 Grad, dann hatten die Carabineros die Autonomen überwunden.  Die Nachrichtensender waren live vor Ort dabei:

Sand, Dünen & Salz- todo en San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama liegt circa 1,5h von Calama enfernet im Norden von Chile. Der Norden von Chile ist landschaftlich genau das Gegenteil von dem Süden, sprich an Stelle von Seenen, Fjorden, Wäldern und saftigen grünen Wiesen ist der Norden karg, schroff, sandig und salzig. Nachts fallen die Temperaturen im Winter auf -15 Grad Celsius und klettern während des Tages auf 25.
In der Wüste bietet es sich hervorragend an mit geführten Tours die Landschaft besser kennenzulernen wie beispielsweiße  die Lagunen Miscanti und Miñiques. Sie liegen auf über 4.000 m eingebettet zwischen den Vulkanen Miscanti und Miñiques; auch auf über 4.000 Meter Höhe finden Tiere ihr zu Hause, wie beispielsweise der Zorro Culpeo, der Pato Juarjual oder die Vicuñas. Am ersten Tag durften wir gegen Nachmittag die Sieldung um Toconao bestaunen, welche dank des Wasserzuflusses des Rio San Pedro in einer Schlucht alle Arten von Flora plus eine flosforierende Landwirtschaft entwickelet hat. Die Siedlung entstand circa 9000 v. Chr. und liegt auf über 2500 m.
Am zweiten Tag erreicht man per Jeep das Valle de la Luna (Mondtal) bequem in einer halbe Stunde von San Pedro de Atacama. Hier findetet der Besucher einer verschroffte, verkrustete und versalzte Landschaft die stark an die Mondlandschaft erinnert. Es empfiehlt sich die Tour gegen Nachtmittag zu buchen um den Sonnenuntergang und den Mondaufgang mit der Kamera festhalten zu können.
Auf keinen Fall dürfen die Tatio Geysers fehlen. Die  Geysir schleudern aus der Erde mit einer Temperatur von über 85 Grad Celsius aus der Erde. Für die ganz abgebrühten Touristen gibt es die Möglichkeit bei circa -15 Grad in eine heisse Quelle(circa 30 Grad) ein Schwefel- Salz Bad zu nehmen.

Für alle jene die sich in Chile befinden oder vorhaben das längste Land Südamerikas zu bereisen, sei zu empfehlen, warme Kleidung mit in die Wüste zu nehmen, da extreme Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht entstehen. Zudem sollte man sich vor Ort Coca-Blätter im Supermarkt oder auf dem Mark für umgerechnet 50 Cent kaufen um die dünne Luft auf über 3000 Meter besser kompesieren zu können. Den Flug von Santiago nach Calama am besten über Lan (circa 100 Euro) buchen und  für die Touren vor Ort bei einer der vielen Agentur anfragen (pro Tour zwischen 10-30 Euro). Wie gewohnt gibt es noch die besten Bilder vom Wochenende:

Puerto Montt – die deutsch-chilenische Hafenstadt

Die kleine Hafenstadt Puerto Montt befindet sich im Süden von Chile, circa 1200 km südlich von Santiago de Chile. Bereits im 19. Jahrhunderten emigrierten viele deutschstämmige in den Süden von Chile und ließen sich in den Städten Puerto Montt und Puerto Varas nieder. Die Einwanderer konnte durch ihr Know-How vor allem im Ackerbau , der Landwirtschaft sowie des Fischfangs die südlichen Hafenstädte zu Wirtschaftsstandorten ausbauen. 

Bis zum heutigen Tag sind in Puerto Montt und Puerto Varas viele der Einwohner deutschstämmig- d. h. dass die Kinder werden auf private deutsche Schulen geschickt um neben dem Spanischen das Deutsch zu erlernen.
Zudem werden die deutsche Bräuche, wie Tänze, die deutsche Küche(Schwarzwälder Kirschtorte, Kuchen, etc.) und Trachtenkleidung unter den Deutschen in Chile gepflegt. 
Klimatisch ist der Süden Chiles niederschlagsreich. Puerto Montt hat ein typisches Seeklima mit Temperaturen zwischen 1-20 Grad, Hochnebel am Morgen der sich während des Tages auflöst. Die drei Tage die wir im Süden verbrachten waren zum Glück sonnig und für die herbstlichen Temperaturen angenehm: Heiter und 15 Grad. 

Für diejenige die sich in Chile befinden oder in Zukunft vorhaben Puerto Montt zu bereisen, gibt es hier folgende Ratschläge: Schnell und günstig mit LAN von Santiago nach Puerto Montt fliegen(circa 80 EUR für Hin- und Rückflug). 
Ein Muss ist darüber hinaus eine Teilnahme an organisierte Tagestouren, welche man günstig am Busbahnhof bei kleinen chilenischen Busunternehmen buchen kann(ab 7 EUR/pro Person). Der Vorteil liegt darin, dass man mit einem Minibus durch die Seen und Vulkanlandschaft von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gebracht wird, ein leckeres einheimisches Mittagessen einnimmt und gegen Spätnachmittags wieder in Puerto Montt ist. Zeit zum Einkauf, Photographieren und Schiffsfahren bleibt während der Tour auch. Für die organisierte Tour empfiehlt sich z.B. die kompetente Busgesellschaft Lahuen Andino.

Zu guter letzt sind in der Galerie die schönsten Bilder vom Wochenende:

Der Nationalpark 7 Tazas

Über die Ostertage hatte ich das Vernügen einen der vielen chilenischen Nationalparks besuchen zu dürfen. Der Park Siete Tazas liegt circa 250km südlich von Santiago, nahe an dem kleinen Dörfchen Molina. 
Der Park wird deshalb sieben Tassen genannt, weil sich sieben große Flussbecken im Rio claro erstrecken, zudem gibt es im Park viele Wässerfälle. 
Tagsüber lädt der Park zum Wandern, Reiten, Wildwasser-Rafting oder Schwimmen ein. Abends wird dann ein leckeres Barbecue über dem Lagerfeuer bereitet.

Als kleiner Hinweis für diejenige die sich in Chile befinden oder in Zukunft vorhaben Chile zu bereisen: Am besten mit dem privaten Auto(4×4) anreisen; wir machten den Fehler und fuhren mit öffentlichen Bussen. Hierbei war problematisch dass die Busse überfüllt und sehr unkomfortabel waren und zweitens erhebliche länger brauchten. Zu guter Letzt hatten wir auch noch einen Panne mitten in der Prärie.
 

Chiles blutiger Weg in die Demokratie

 

pinochet

Den 18.September 1810 feiern die Chilenen als ihren Unabhängigkeitstag, doch erst später im Jahre 1865 konnten sich die Chilenen endgültig durch den Spanisch-Südamerikanischen Krieg vom spanischen Mutterland und vom Kolonienstatus lösen. In Chile wurde ein präsidiales Regierungssystem eingeführt, welches mit einer kurzen Unterbrechung bis über den zweiten Weltkrieg erhalten blieb.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges spaltete die Welt in rote kommunistische sowie blaue kapitalistische Länder. In Chile erlangte ab 1970 der linken Politiker  Salvador Allende die Macht in dem wirtschaftlichsten stärksten südamerikanischen Land. Dies war vor allem den Amerikanern ein Dorn im Auge, da sich diese um ihrer Stellung in Südamerika Sorgen machten, nachdem Chile dem kommunistischen „Bruder” Kuba gefolgt war.
Die USA mit den westlichen Allierten entschlossen daraufhin ein Embargo für Chile, welches die wirtschaftliche Lage des Landes so verschlechterte, dass 1973 Präsident Allende gestürzt wurde.

Mit dem Miltärputsch vom 11.September 1973 erlangte  Gerneral Augusto Pinochet, welcher Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, der Luftwaffe und der Nationalpolizei war, die Macht in Chile. Sofort privatisierte er die verstaatlichten Höfe und Fabriken und konnte dadurch die wirtschafte Lage mit Hilfe aus den USA und Europa langsam wieder steigern. Jedoch schaltete Pinochet mit Beginn der Machtübernahme konsequent die demokratischen Rechte aus und verfolgte politische Gegner. Vor allem Kommunisten und Sozialisten wurden in den errichteten Konzentrationslager gefoltert und ermordet.

Unter anderem diente die sektengeprägte Kommune Colonia Dignidad, südlich von Santiago als Folterzentrum der Geheimdienste. Der Gründer der Sekte, ein evangelischer Jugendpfleger namens Paul Schäfer, wurde 2006 zu 20 Jahren Haft wegen Kindermissbrauches verurteilt. Bei den Foltern gegen kommunistische Regimegegner wurde Pinochet angeblich auch von amerikanischen Behörden des CIAs unterstützt. Die  USA war sichtlich erleichtert, dass ein soziolistisches Land durch die eingesetzte Militärdiktatur näher an den „Westen” gerückt und somit ein Verbündeter im Krieg gegen den Osten war.

Die Diktatur Pinochets viel mit dem Eisernen Vorhang. Nach 15-jähriger Diktatur sprachen sich die Mehrheit der Chilenen 1989 in einer Volksabstimmung gegen die Militärdiktatur aus. Der Christdemokrat Patricio Aylwin wurde Präsident. Pinochet wurde auf einer Staatsreise 1998 nach Großbritannien verhaftet und kehrte 2000 nach Chile zurück, wo er von tausenden Anhängern herzlichst empfangen wurde. Bis zu seinem Tod 2006 stand er unter Hausarrest. 
Bis heute ist die chilenische Bevölkerung über die Person Pinochet in Anhängern und Gegner zweigeteilt; jene die ihn als Befreier von dem Kommunismus sehen, und jene die am eigenen Leibe spüren mussten, was es heißt nicht in einer Demokratie zu leben. Insgesamt wurden zwischen 1973-1989 tausende chilenische Regimegegner gefoltert und ermordet. 

Bei einem Spaziergang durch das schöne Viertel Bellavista in Santiago de Chile wurde mir durch ein sehr eindrückliches Graffiti an einer Hausmauer wieder einmal bewusst warum es sich lohnt für Freiheit, Demokratie und Gleichheit sich einzusetzen; denn sonst herrscht Anarchie, Gewalt und Tod unter den Menschen:
  
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El Mercurio – die Tageszeitung aus Chile komplett online gratis

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Die renommierte chilenische Tageszeitung El Mercurio, welche seit 1900 in Südamerika das politische, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Chilenen, ihrer Nachbarländer und der Welt aufarbeitet, ist neben der Druckausgabe am Kiosk (für 500 Pesos = 0,70€) auch gratis im Netz zu finden.

Im Internet liegt jeweils die komplette aktuelle Ausgabe des El Mercurios vor, die der Leser leicht via Mausklick durchstöbern, und ohne Probleme von Seite 1 auf die letzte Seite springen kann. Das Beste jedoch ist, dass der User für diesen Service nicht einmal einen Peso dafür bezahlen zu müssen.
In Europa und den USA hingegen denkt die Pressewelt noch anderes. Warum Content, der journalistisch hochwärtig ist, gratis den Usern im Web anzubieten? Natürlich finden sich auch lesenswerte Artikel der Süddeutsche Zeitung, der FAZ, oder von Cicero im Netz, jedoch die komplete Druckausgabe in Deutschland via E-paper ist hingegen kostenpflichtig. 

Abzuwarten gilt ob die gratis online Strategie von El Mercurio Früchte trägt und das Unternehmen damit aus wirtschaftlicher Sicht auf Dauer bestehen kann. Die erste Prognose gilt hier jedoch, dass El Mercurio in Chile als Blatt finanziell sowie in der Reputation der Leser sehr gut aufgestellt ist und zudem durch die gratis online Ausgabe vor allem junge Leser binden kann.

Der Leser konsumiert (un)bewusst die Werbung einer Zeitung, ob diese nun online oder als Druckausgabe vorliegt ist identisch. Entsprechend zur Druckauflage kann das Management des El Mercurios anhand der Hits die auf die online Ausgabe eingehen, den neuen erschlossenen Markt analysieren und den Werbeunternehmen konkrete Zahlen präsentieren.    

Die aktuelle online Ausgabe des El Mercurios ist hier zu finden. Zudem gibt es eine aktuelle Stellungsname über die schwindenden Auflagen der Verlagshäuser  und über den bevorstehenden Weg ins Web 3.o von Bernd Kundrun auf Cicero.

Cueca-der Nationaltanz der Chilenen

Die Metropole Santiago befindet in der Mitte von Chile und liegt zwischen dem Pazifik im Westen und den Anden im Osten. Dank der hervorragenden Lage können ohne größeren Aufwand Tagestouren von Santiago zum Meer oder in die Berge gestartet werden. Heute Nachmittag erkundete stonesand ein kleines uhriges Bergdorf namens San José de Maipo in den Voranden. 

Die Busfahr von Santiago mit einem alten blauen Mercedesbus kostete umgerechnet circa ein Euro. Der Busfahrer fuhr wie ein verrückter die kleine Bergstraße empor und Gott sein Dank konnten wir heil nach einer einstündigen Fahrt den stickigen Bus verlassen. 

In San José de Maipo führten ein junges Paar einen typischen südamerikanischen chilenischen Volkstanz, den Cueca vor. Beim Cueca bewegen sich die Tänzer im Halbkreis aufeinander zu, ohne sich dabei aber zu berührern. In der rechten Hand hält der hombre wie die dama ein weißes Taschentuch. Eine kurze Sequenz des Tanzes wurde via Kamera festgehalten. ¡Bravo!

¿Auf ein deutsches Bier nach Chile?

Zur Zeit befindet sich stonesand in dem längsten Land der Welt: Chile 
Es erstreckt sich vom 17. º Breitengard im Norden bis zum 56 .º Breitengrad im Süden; Chile faziniert durch seine einzigartigen verschieden Vegetationssektoren und zieht somit Touristen, Sternwärter, Astronomen und Reißende an.
Aber auch Bierfeinschmecker kommen auf ihrer Kosten.
In Valdivia, im Süden des Landes, befindet sich seit 1960 eine deutsch-chilenische Brauerei, welche nach dem Reinheitsgebot von 1516 braut. Das bekömliche Bier namens Kunstmann ist nicht nur in der Region Valdivia erhältlich, sondern auch in den meisten Bars und Cafès in Santiago de Chile; oder auch manchmal wenn man etwas näher in den kleinen Gassen und Straßen die Augen aufmacht: In der Kleinen Kneipe ums Eck. 

Weissbier schmeckt auch südlich des Äquators bekömmlich

Weissbier schmeckt auch südlich des Äquators bekömmlich