Gestern stieß ich beim Surfen auf einen sehr guten Kommentar von Journalist David Harnasch in Cicero TV: In Karikaturenstreit 2.0: South Park wird nicht der muslimische Prophet Mohammed auf die Mütze genommen, sondern das absurde Abbildungsverbot das in der westlichen Welt bezüglich Mohammed besteht. Die Jubiläumsfolge 200 greift genau diese Problematik auf; und seihe da, schon wurde South Park mit einer Todesdrohung konfrontiert.
Schlagwort-Archive: Cicero
Westerwelle spürt die IV. Macht im Staate
Im zweiten Kabinett Merkel wettert die Opposition von Grünen, Linken und SPD bestimmt und gezielt gegen den Koalitionspartner FDP und dessen Vorsitzenden Westerwelle. Unverständlichkeit bringen auch die Meiden, voran die zwei großen Vertreter Spiegel sowie die Süddeutsche, gegenüber Westerwelle auf. Egal wie sich Westerwelle zu Harts IV, Klientenpolitik und Geschäftsreisen (unter anderem die Beschuldigung mit seinem Lebenspartner Michel Mronz privates mit geschäftlichen zu vermischen) positioniert, er hat es zurzeit in Deutschland schwierig.
David Harnasch, Journalist für das politische Magazin Cicero brachte es in seinem Kommentar auf dem Punkt: In Deutschland herrscht der Volkssport Guidobashing
Nach der Wahl – die SPD ist am Boden
Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an alle diejenigen die im Januar 2009 an der Umfrage zur Bundestagswahl kräftig mitgestimmt haben. Im Januar 2009 mittelten wir die Umfrage auf stonesand mit den aktuellen Werten (Stand Januar 2009) von dem politischen Magazin Cicero, was natürlich statistisch gesehen ein völliges irrationales spannendes Unternehmen war. Dennoch sah die bemittelte Prognose folgende Werte vor:

Die Bundestagswahl 2009 ging bekanntlich folgendermaßen aus:
Aus der ersten Prognose wurde prognostiziert, dass es ein schwarz-gelbes Bündnis geben könnte, was sich am 27.09.2009 dann auch bestätigte. Die FDP schafft mit fast 15% ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl, hingegen muss die CDU/CSU im Vergleich zu 2005 nur einige Stimmen einbüßen, bleibt aber bundesweit stärkste Kraft. Der Aufwärtstrend der kleinen Parteien der Grünen und der Linken bestätigte sich vorab auch schon bei der Prognose. Zudem kommen die Sonstigen auf beachtliche 6%.
Den traurigen Part bei dieser Bundestagswahl spielten jedoch die Sozialdemokraten. Wer hätte denn gedacht, dass die Prognose von 19% im Januar 2009 im September mit 23% fast bestätig worden ist. Eine der ältesten Parteien Deutschlands, die als einzige Partei sich vehement in der Weimarer Republik gegen das Ermächtigungsgesetz von Adolf Hitler durch Otto Wels, dem damaligen Parteivorsitzenden aussprach, beginnt in Vergessenheit zu geraten.
Für eine stabile und funktionierende Demokratie ist ein Viel-Parteienparlament wie beispielsweise in Italien schädigend. Leider bewegen wir uns in der BRD auch langsam aber sicher auf diesen Trend hin. Mit nun über fünf Parteien wird es immer schwieriger Koalition zu bilden- das Regierung könnte zur Tortur werden.
Höchstwahrscheinlich wird die SPD in den nächsten Jahren einen Linksruck erfahren und sich mit den Linken vereinen um der CDU/CSU 2013 die Stirn bieten zu können.
Abschließend sei zu vermerken, dass die Volksparteien bezüglich des Nachwuches reagieren müssen. Die Generation Web2.0 wurde bei der Bundestagswahl von den Volksparteien nicht wirklich berücksichtigt. Falls die großen Parteien es nicht schaffen, die Jugend, und damit die Wähler für morgen, für sich zu gewinnen, wird das sehr gute Abschneiden der Piratenpartei(2,0%) 2013 kein Zufall mehr sein.
PS: Gehen sie doch mal auf www.wirhabendiekraft.de
Vom Bett in den Bundestag: Die FDP

Haben die Schlafzimmergewohnheiten der Liberalen Einfluss auf den Ausgang der Wahl 2009? Ganz nach dem Motto: Vom Bett in den Bundestag
Das politische Magazin Cicero hat ein Umfrage gestartet, wie oft die jeweiligen Parteianhänger pro Woche dem Liebesspiel nachgehen. Gewonnen hat die zur Zeit aufstrebende FPD (2,1 mal pro Woche), abgeschlagen wie auch in den Umfragen sind die Sozialdemokraten mit 1,5 Sex pro Woche. Wie oft die anderen Parteianhänger dem Liebesspiel nachgehen und wie treu sie sind, finden Sie hier.
Fraglich ist nun, ob das ausgeprägte Sexleben der Liberalen ein Indiz für den Aufschwung der Partei ist?
Zitat für den Monat Juli
Das Zitat für den Monat Juli stammt dieses mal von Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung ist er im Stande immer wieder treffende Zitat in Bezug auf die aktuellen politischen Umstände, Strukturierungen und Ereignisse von sich zu geben.
Kurz vor der Bundestagswahl 2009 würden sich viele Wähler wünschen, dass zu den internationalen Beteiligungen der Bundeswehr im Wahlprogramm eine eindeutige Stellung angenommen werden würde. In einer aktuellen Forsa Umfrage für das politische Magazin Cicero sprachen sich über 66% der Bundesbürger für einen Rückzug der Truppen aus Afghanistan aus. Dieser Wert dürfte in der BRD vielleicht sogar noch höher liegen als vermutet.
Doch wie sollen die Deutschen ihre Außenpolitik im 21. Jahrhundert betreiben?
Schmidt gibt Antwort und spricht bestimmt vielen Bundesbürgerinnen und Bürger aus der Seele:

Unser eigentliches außenpolitisches Feld liegt in Europa,
nicht aber im Kaukasus, im Nahen und Mittleren Osten, nicht in Asien oder Afrika.
Chips + biometrische Überwachung = The new world order
Terrorismus, das wohl meist gebrauchte Wort in den den Nachrichten von CNN, NBC und BBC. Unsere westliche Welt befindet sich seit 9/11 in höchster Gefahr vor dem international Terrorismus. Doch wo genau ist dieser Terrorismus oder die potentiellen Terroristen? Laut dem Weisen Haus, London und Berlin befinden sich die Terroristen nicht nur im Nahen und Mittleren Osten sondern können auch unsere westlichen Nachbarn sein und dass bedeutet seit dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 konnten nicht nur die nordamerikansichen Gesetzgeber sonder auch die europäischen Parlamente antidemokratische Gesetze durch das Parlament durchschleusen, welche die Bürgerinnne und Bürger anscheinend vor der anstehenden Gefahr des Terroismus schützen sollen. Als Beispiel ist hier in Deutschland das Vorratsdatenspeicherungsgesetz , in den USA das Home Land Security Department mit ihren spezifischen Gesetzen, wie im Vereinigten Königreich Britannien das Anti Terror Gesetz zu nennen. Wollten wirklich die Mehrheit der Bürger diese Gesetze?
Die Frage stellt sich, wer ist wirklich Terrorist und wer nicht? Können die Gesetze und die befugten Richter hier richtig zwischen potentieller Gefahr und Fehlalarm unterscheiden? Darf man potentielle Terroristen foltern? Wo ist die Grenze? Wie definiert man Terrorismus heute? Und können die verabschiedeten Gesetze den Bürger schützen oder schränken sie ihn in seiner persönlichen Freiheit nur mehr ein? Kann Terrorismus mit Waffengewalt wie in Afghanistan und im Irak besiegt werden?
Nein, Terrorismus kann nicht durch Waffengewalt besiegt werden. Und wir Bürgen werden nicht dadurch besser geschützt in dem der Gesetzgeber unsere Telefonate bzw. elektronische Post einsehen kann. Deshalb bewegen wir uns im 21. Jahrhundert in eine Richtung den demokratischen Grundgedanken durch Gesetzesbeschlüsse mehr einzuschränken um den Bürger gegen den Terrorismus zu schützen, was für ein Schmarn!
Dass Polikter handeln müssen, liegt auf der Hand, doch jeder Politiker sollte im Sinne der Verfassung handeln. Die Verfassung, und vor allem die Grundartikel sind das höchste Gut unsere Gesellschaft, wir sollten sie nicht so einfach auf Grund von terroristischer Gefahr Stück für Stück aufgeben. In der Bundesrepublik Deutschland feierten wir am 23. Mai 2009 60 Jahre Grundgesetz. Es sollte uns allen bewusst sein, dass Artiel 1 Absatz 1, das eigentliche Leitmotiv der Politiker sein sollte:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Ist es deshalb von Vorteil, dass die westlichen Regierungen der USA und Europa mit dem Asienkomplex im Gepäck auf eine New World Order plädieren die überregional aus Washington, London, Peking und Berlin Bürger dank technologischen Fortschritten, Computerchip im Passport, und Internet in Zukunft auf Schritt und Tritt überwachen kann?
Klar ist, dass die Welt durch die Globalisierung zusammenwächst, dies hat aber nicht zu bedeuten, dass die Nationalen Staaten ihre Souveränität abgeben sollten; die höchste Priorität müssen die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger sein. Zudem darf Macht niemals konzentriert auf wenige Personen übertragen sein. Doch leider hat der homo sapiens in seiner bisherigen Geschichte nie aus seiner eigenen Geschichte gelernt. Geschichte wird sich wiederholen, und das bedeutet dass uns „bald” ein folgendes Szenario bevor stehen könnte:
1 Regierung
1 Währung
1 Gesetz
1 Nation
1 gemeinsamer Feind: Der Terrorismus
Was Demokratie wirklich braucht sind wache, kritische Bürger und Bürgerinnen, welche die Medien und Polikiter hinterfragen und nicht alles für bare Münzen nehmen. Medien und Politiker können manipulativ wirken, als bestes beispiel sind das Römische Reich und das Dritte Reich zu nennen. Doch eigentlich sind die Bürger verantwortlich für das politische Geschehen im eigenen Land, wie es schon der irische Dramatiker George B. Shaw auf den Punkt brachte:
Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
Wir sollten deshalb wachsam sein und genau zuhören, was Politiker von sich geben, wie z.B. Gordon Brown auf dem G20 Gipfeltreffen und wenn nötig für unsere Rechte forsch und unerschrocken eintreten!
Rede von Gordon Brown (ab 01:45 die Stichpunkte: The new world order+international cooperation+global society)
El Mercurio – die Tageszeitung aus Chile komplett online gratis

Die renommierte chilenische Tageszeitung El Mercurio, welche seit 1900 in Südamerika das politische, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Chilenen, ihrer Nachbarländer und der Welt aufarbeitet, ist neben der Druckausgabe am Kiosk (für 500 Pesos = 0,70€) auch gratis im Netz zu finden.
Im Internet liegt jeweils die komplette aktuelle Ausgabe des El Mercurios vor, die der Leser leicht via Mausklick durchstöbern, und ohne Probleme von Seite 1 auf die letzte Seite springen kann. Das Beste jedoch ist, dass der User für diesen Service nicht einmal einen Peso dafür bezahlen zu müssen.
In Europa und den USA hingegen denkt die Pressewelt noch anderes. Warum Content, der journalistisch hochwärtig ist, gratis den Usern im Web anzubieten? Natürlich finden sich auch lesenswerte Artikel der Süddeutsche Zeitung, der FAZ, oder von Cicero im Netz, jedoch die komplete Druckausgabe in Deutschland via E-paper ist hingegen kostenpflichtig.
Abzuwarten gilt ob die gratis online Strategie von El Mercurio Früchte trägt und das Unternehmen damit aus wirtschaftlicher Sicht auf Dauer bestehen kann. Die erste Prognose gilt hier jedoch, dass El Mercurio in Chile als Blatt finanziell sowie in der Reputation der Leser sehr gut aufgestellt ist und zudem durch die gratis online Ausgabe vor allem junge Leser binden kann.
Der Leser konsumiert (un)bewusst die Werbung einer Zeitung, ob diese nun online oder als Druckausgabe vorliegt ist identisch. Entsprechend zur Druckauflage kann das Management des El Mercurios anhand der Hits die auf die online Ausgabe eingehen, den neuen erschlossenen Markt analysieren und den Werbeunternehmen konkrete Zahlen präsentieren.
Die aktuelle online Ausgabe des El Mercurios ist hier zu finden. Zudem gibt es eine aktuelle Stellungsname über die schwindenden Auflagen der Verlagshäuser und über den bevorstehenden Weg ins Web 3.o von Bernd Kundrun auf Cicero.
Wohin lenkt Merkel die CDU/CSU?
Seit geraumer Zeit ist die SPD nach Umfragen im Keller; neben den Sozialdemokraten befindet sich nun die zweite Volkspartei der Bundesrepublik Deutschland, die CDU/CSU im Abwärtstrend der Wähler. Einige Institute sehen sogar die CDU/CSU nur noch 5 Prozent Punkte von der SPD entfernt. Die kleineren Parteien hingegen, insbesondere die FDP und Die Linke konnten bei den Wählerinnen und Wählern hinzugewinnen.
Über die Ursachen für die gegenwärtige schleichende Abwärtstendenz der CDU/CSU und die damit verbundenen schlechtesten Umfragewerte seit der Kohl-Spendenaffäre, verfasste Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins Cicero, eine Kommentar mit dem Titel: Merkel allein zu Hause.
Die Kanzelrin nahm zu den jüngsten Vorwürfen im Interview mit der Bild Zeitung Stellung und festigte ihren Anspruch als Kanzlerin und Parteichefin: „Ich gehe bei dem, was ich tue, von meinen Grundüberzeugungen und meiner Verantwortung für das Ganze aus.” Ferner resümierte die Kanzlerin über die gegenwärtige kritische finanzielle Situation:
„In diesem Jahr feiern wir 60 Jahre Bundesrepublik und 20 Jahre Mauerfall. In dieser Zeit haben wir dank unserer sozialen Marktwirtschaft den Wiederaufbau nach dem Krieg geschafft und die deutsche Einheit nach 1989 bewältigt. Wenn wir in diesem Bewusstsein, was unser Land leisten kann, anpacken, werden wir nach der Krise stärker sein als vorher.”
Bundestagswahlprognose 2009- SPD Adieu? (Teil2)
Am 01.24.09 ermittelte stonesand eine fiktive Prognose zur kommenden Bundestagswahl 2009 (ganzer Artikel hier). Das Ergebnis sah folgende Stimmverteilung vor:
Die fiktive Prognose von stonesand scheint die aktuelle Tendenz der Wählern annähernd widerzuspiegeln. Die SPD befindet sich nach Umfragen von Cicero in einem historischen Umfragetief, die FDP hingegen mit Parteivorsitzenden Gido Westerwelle auf der Überholspur:

Den Artikel von Cicero können Sie hier einsehen.
Bundestagswahl Prognose 2009 – SPD Adieu?
Vor zwei Wochen führte stonesand die erste Wahlbefragung hinsichtlich der Bundestagswahl 2009 durch. Folgendes Ergebnis liegt somit vor:

Deutlich wird, dass die Umfrage auf stonesand im Vergleich zur einer bundesweiten Umfrage (Bild unten) nicht repräsentativ waren. Die Leserschaft des Bloges stellte keine ausgewogene Stichprobe der Grundgesamtheit der Bundesrepublik Deutschland dar, und somit kann rein statistisch gesehen das Ergebnis nicht repräsentativ sein.
Zum Vergleich zeigt die folgende Graphik nun die repräsentativen Umfragewerte des politischen Magazin Cicero:

In beiden Umfrage wurden realitätsnah folgende Parteien eingestuft: Die CDU/CSU bei 38-39%, die Grünen bei 10-13% und die Sonstigen bei 4-5%.
Die deutlichste Diskrepanz der beiden Umfragen findet sich bei den Ergebnissen zur SPD und zur FDP. Die SPD würde marginal Stimmen eingebüßt und zwar ein Minus von 12%, die FDP hingegen könnte eine historische Bestmarke bundesweit mit 26% setzen und zweitstärkste Partei hinter der CDU/CSU werden. DIE LINKE bekam keine Stimme.
Was mathematisch und statistisch gesehen kritisch ist, zeigt die dritte Graphik. Dort wurden die Werte der Cicero Prognose mit den Werten der stonesand Prognose gemittelt. Ob diese dritte Prognose, erstens repräsentativ ist, und zweitens das Wahlergebnis im September 2009 vorhersagen kann, ist natürlich dahingestellt.
Gespannt warten wir auf das Ergebnis der Bundestagswahl im Herbst 2009 und darauf, ob die dritte Prognose annähernd das Wahlverhalten der Deutschen widerspiegeln wird.

Anmerkung: Das Ergebnis der LINKEN(von Cicero 11,5%) wurde mit den der Nichtwähler(stonesand4%) gemittelt



