Statistik eines Absteigers: Unter Sorg sind in Freiburg die Sorgen groß

Was für ein blamabler Auftakt: Unter dem neuen Trainer Marcus Sorg hat der SC Freiburg in den vergangenen sieben Ligaspielen fünf mal verloren, über 22 Gegentore kassiert und steht mit nur vier Punkten auf dem vorletzten Platz der Fussball Bundesliga. Die Statistik von Sorg ist ein Armutszeugnis: unter seinen Fittichen holen die Breisgauer im Schnitt 0,57 Punkte, fangen 3,14 Tore und treffen nur 1,71 mal.

Blick in eine ungewisse Zukunft: Trainer Marcus Sorg (Bild von Ingo Stoeldt)


Die Saison 2011/2012 wird zum Prüfstein: Vor allem die Defensive, noch unter Robin Dutt wesentlich stabil, wackelt gewaltig. Der Strohalm, an welchen sich Fans, Präsident Keller, Sportdirektor Duffner und Co. halten ist die Treffsicherheit von Papiss Demba Cissé. Doch falls der Senegalese nicht trifft oder frühzeitig verkauft wird, werden die Freiburger direkt von Liga 1 in die 2. Liga durchgereicht werden. Freiburg muss in der Winterpause auf dem Transfermarkt tätig werden, und sich in der Defensive namhaft verstärken. Ansonsten droht der vierte Abstieg der Vereinsgeschichte. 

Klopp vs. Dutt – die Schale geht in den Pott!

Was für ein Spiel! Der 13. Spieltag der Fussball Bundesliga wurde gekrönt zwischen der Begegnung SC Freiburg gegen Borussia Dortmund. BVB-Trainer Klopp war nach dem Spiel hinsichtlich erleichtert von der Dreisam drei Punkte mit in den Ruhrpott entführt zu haben, sein Pendant Dutt war offensichtlich geknickt, dass Schuster den Ball in letzter Sekunde nur an die Latte bugsierte.

Für Gesprächsstoff sorgte vor allem das 1-0 (Eigentor Hummels) – Die BVB-Homepage schilderte das Geschehene so: „Der Freistoß, den Schuster in der 26. Minute vor das Tor brachte, war keiner, und anschließend behinderte Makiadi Weidenfeller regelwidrig – der Treffer (Eigentor Hummels, angeschossen von Subotic) hätte nicht zählen dürfen”.

Die SCF-Homepage sah aber: „Nach einem Freistoß von Julian Schuster ließ Torwart Roman Weidenfeller den Ball abprallen, Cissé verlängerte mit dem Kopf Richtung Tor, wo Subotic Mats Hummels anschoss, von dem die Kugel ins Tor prallte (27.).”

Der Kicker verpackte beide Stories zu: „Rosenthal rutschte aus und bekam einen Freistoß zugesprochen. Den brachte Schuster in die Mitte, wo Makiadi Weidenfeller bei dessen Versuch, den Ball zu fangen, nach Ansicht des Referees am Fünfmeterraum nicht regelwidrig behinderte. Cissé schaltete am schnellsten, köpfte Richtung Tor, Subotic schoss Hummels an, und der Ball rollte über die Linie (26.).”

Als Zuschauer kann Folgendes konstatiert werden: Rosenthal wird kurz gehalten (das ist ein Foul), läuft aber weiter (der Schiedsrichter lässt Vorteil laufen) Rosenthal rutsch aus, der Referee pfeift den Vorteil ab und gibt den Freistoß. Schuster bringt die Flanke scharf rein, Weidenfeller will den Ball fangen, wird dabei eindeutig (!) von Makiadi behindert. Jedoch war die Aktion von Makiadi knapp nicht mehr im 5-Meter-Strafraum, somit ist es ein reguläres Tor.

Auch egal, nach 90. Minuten spielt das keine Rolle mehr. Dortmund gewinnt verdient aufgrund der besseren zweiten Halbzeit gegen Freiburg. Wir aus Baden sagen Glückwunsch! Und abschließend hoffen wir, dass in dieser Saison die Schale nicht an der Isar, sondern im Ruhrpott ihren waren Meister finden wird!

Deutschland – Ghana, nur so gewinnen wir!

Im Stadion Soccer City ist heute um 20:30 Uhr soweit. Die Deutschen sind in der Pflicht gegen die „Black Stars” drei Punke einzufahren um sicher ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2010 einzuziehen. Falls das Spiel verloren geht, droht erstmals bei einer WM das vorzeitige Aus in der Vorrunde.

Von Seiten der Spieler sowie des Trainerstabes wird nur Zuversicht vermittelt. Löw sowie Bierhoff gehen davon aus eine Runde weiterzukommen. Unverständlich, warum genau dann der DFB 65 Plätze für den Rückflug am Donnerstag in der Lufthansamaschine reserviert hat. Haben die Deutschen denn nicht genügend Selbstvertrauen? Warum also schon vorab die First-Class-Tickets im Airbus reservieren?

Philipp Lahm, der Kapitän der Natinalelf, meinte, dass es klar eine Enttäuschung ist, falls Deutschland ausscheiden sollte. Fügte aber gegenüber Reporter der Süddeutschen Zeitung (23.06.2010) selbstsicher hinzu: „Wir können uns gerne am Donnerstag nochmal unterhalten. Dann stehen wir nämlich im Achtelfinale!”

Danke, dass wenigstens ein Spieler den Ratschlag von Oliver Kahn beachtet hat:

Kuranyi – soll er mit zur WM?

Soll er wieder den Adler tragen? Was meint Ihr? (Kevin 2005 in Frankfurt ©Horst Ettensberger)

Kevin Kuranyi verspielte seine Gunst bei Jogi Löw am 11.10.2008. Im Qualifikationsspiel gegen die Russen hatte Kevin sein Tribünenplatz verlassen und das Weite gesucht. Er war einfach, wie er später auf der Pressekonferenz mitteilte menschlich angefressen gewesen und wollte einfach nur noch weg. Der Bundestrainer sperrte Kuranyi für seinen Fauxpas lebenslänglich.

Doch wie steht es um unseren Sturm bei der kommenden WM? Die Konkurrenz Gomez und Kießling sind beide verletzt, Klose und Podolski laufen schon der ganzen Saison ihrer Form hinterher. Die Frage die sich nun die ganze Nation stellt, ist ob Löw Christenliebe an Kuranyi üben sollte und ihn im Wohle für Deutschland (zurzeit 17 Treffer in der Bundesliga) begnadigen wird? Löw darauf gestern zu BILD: „Ich kann und will mich zu diesem Thema nicht äußern. Wir haben jetzt einen Workshop in München, bei dem wir die WM-Vorbereitung besprechen.“

Fakt ist zurzeit ist Kuranyi der treffsicherste Stürmer in der Bundesliga. Und darüber hinaus ist das Kopfballspiel des in Rio de Janeiro geborenen Angreifers besonders gut! Wann hat denn Ballack sein letzte Kopfballtor geschossen?

Adlers Luftschlag lässt Maradona abheben!

Deutschland spielte schwach, ideenlos und irgendwie gehemmt. Das Resultat war ein völlig verdientes 1-0 für die Gauchos. Bitter Beigeschmack bleibt aber für alle Bayern-Fans: Martin Demicheles erlitt einen Jochbeinbruch.

Die DFB-Jungs in der Einzelkritik für die erste Hälfte, die völlig ausreichtet um das Urteil zu fällen:

Adler: Anfangs stark gerettet, dann schöner Luftschlag beim rauslaufen, daraus folgte aber leider das Gegentor – 5

Abwehrbollwerk aus Boateng, Lahm, Mertesacker und Tasci glänzten mit schlechten Flanken, Rückpässen zum Torwart und Grätschen auf die Knochen der Gegner. Pro Spieler gibt es eine 4,5

Defensives Mittelfeld: Ballack vermisste seinen Rentnerkumpanen Frings und auch ergo ging er in diesem Tempo das Spiel an. Klasse Zweikampfbilanz hatte er dennoch, dafür aber keinen Spielwitz. 4
Schweinsteiger bestätigte leider nicht seine aufsteigenden Ambitionen wie im Bayerndress – 4,5

Offensives Trio aus Özil, Müller, Podolski. Schwaches magisches Dreieck. Jeder darf die 14 Punkte auf die drei Jungs verteilen.

Angriff: Klose, klare 1. Kaum Ballkontakte, kein Torschuss und fast mit einer Schwalbe einen Elfer herausgeholt!

Trainer: Löw Rein modisch: Wo war der Mantel? Warum in Bomberjacke wie die Ghettokids auftreten? Fehlte da nicht die Zigarre? Selbst Maradona hatte mehr Stil und glänzte mit seiner XXL-Parka.

Fazit: Aus deutscher Zuschauersicht waren dies 90 Minuten beste Unterhaltung – beinahe so gut wie 9live!

Die Gossip Glosse: Im ICE Bordrestaurant

Die neue Kategorie auf stonesand heißt Gossip Glossen. Dort gibt es Texte die nur eine Aufgabe haben: Den Leser zu amüsieren; hochwertigen Inhalt hierbei zu finden ist in dieser Kategorie fraglich.

Die circa 1500 Wörter große Reportage wurde im November 2009 in einem ICE verfasst und ist spielt im Bordrestaurant. Figuren, Fakten und Handlung sind frei erfunden. Dennoch war stonesand vor Ort, und somit hat die Geschichte vielleicht doch etwas Wahrheit in sich.

stonesand gossip geschichten

Ich nippe an meinem zweiten Bier. Mein Mp3 Player dudelt irgendeine komische SWR3 Musik. Die Landschaf zieht an mir vorbei, Strommast, Windrad und nichts als weite grüne Fläche. Stark, neuer Song ist angesprungen: Just a little bit by Whitney Housten. Da singt unsere schwarze Freundin für ein bisschen Respekt, when You get home Mister! That´s right. Und im Umkehrschluss gibt es dann einen dicken Kuss für den Mann?!

Das Bier zischt gut rein! Und Whitney singt, give it to me when you get home. just a little bit. Klar doch, die will doch richtig rangenommen werden. Es gibt doch kaum Frauen die nur kaum rangenommen werden wollen, genauso wie ich eigentlich keine Männer kenne, die ein leblose Partnerin sich im Bett wünschen: Für beide muss es abgehen!

Muss mal den Song wechseln, da ich einen ziemlichen musikalischen Mist ist auf meinem iPod habe. Schon besser. House. Wobei eins weiter! Geile Sache. Mix von meinem Kumpel aus Freiburg, Benedikt Weigmann, zu Prince-Kiss. Guter Beat, schöne Klavierzüge, und ne sexy Stimme der Sängerin, kann man lassen.

Back zum ICE-Speisewagen. Seit Wolfsburg hänge ich nun im ICE. Leider sind es über 5 Stunden nach München. Irgendetwas müsste ich ich eigentlich effektiv machen, könnte auch an meinem nächsten Artikel arbeiten, habe mich aber entschlossen dies nicht zu tun. Gibt es nichts schöneres als mit einem Bier im Speisewagens des ICEs durch Deutschland zu brummen?

Überragend, neuer Song ist angesprungen. Gott wie heißt der denn nochmals? Glaube der ist von Badly drawn Boy. Geht auf jeden Fall gut ab. Mein Bier ist gleich leer. Soll ich ein neues bestellen? Der Ober ist ein guter Mann. Sprich ein astreines Deutsch mit Akzent. Sympathischer Typ, der mein Bier verdammt schnell zapft. Gegenüber haben sich gerade Vater und Sohn hingesetzt. Diese begutachten gerade die Speisekarte. Wäre ich der Vater würde mein Sohn jetzt erstmal mit mir ein Bier trinken. Egal ob der noch unter 16 ist, Hauptsache der ist ruhig und gesellt sich zu mir. Der Junior inspiziert gerade die Karte.

Vater: „Was nimmst Du?”

Sohn: „Woher soll ich denn das wissen?”

Vater: „Ich nehme die Nudeln und ein Helles.”

Sohn: „Die sind doch keine Bayern hier vom Zugpersonal. Die Ossis haben doch keine Ahnung was ein Helles ist.”

Vater: „Mhm, dann eben ein Weißbier.”

Sohn schweigt.

—der überragende Ober kommt und nimmt die Bestellung auf—-

Die beiden schweigen sich an.

Was nimmt jetzt eigentlich der Sohn?Auch egal ich stecke mir wieder die Stöpsel in die Ohren und konzentriere mich meine Finger. Bier ist eigentlich leer. Eins ginge noch! Aber dann muss ich dauernd auf Toilette. Auch nicht gut.  Nun läuft Up side Down- Oh Boy you turn me ….ohh, ya, yesss! So ein Bullshit. Die ganze Amigesellschaft ist sowieso sehr schwierig zu begreifen. Einerseits gibt es da einige coole Socken, wie Dr. House(also der Schauspieler), Bill Clinton oder David Letterman. Jedoch auch viel zu viele Backpfeifen, wie die ganzen Stipendiaten, die aufgrund super Basketball-Skills in Harward oder Cambridge reinkommen. Ich bewerbe mich dann auch zum nächsten Wintersemester in München mit einem Fussballschuh an der TU.

Hhmm heißer Po ist gerade an mir vorbeigelaufen. Viel zu jung, tippe ich, aber hallo!

Mein Ober kassiert neben mir ab. Vater und Sohn sind immer noch mittellos, äh ich meine ohne Getränke sowie Essen.

Neben mir wird gepackt. Ober Iwan, so habe ich ihn eben getauft, bringt das Gesteck am Nachbartisch. Geht gleich los mit der Völlerei.

Postal Service läuft auf meinen Ohr. Guter relaxte Mukke und kein Main-Stream-Scheiss wie Robbie Williams. Wobei der tut mir eigentlich schon sehr leid. Hat graue Haare und hängt auf der Bühne rum. Seine jungen Jahre war er nur mit Drogen und sich selbst beschäftigt. Der hätte mal lieber so einen Beitrag wie diesen verfassen sollen.

Gott ich muß mal für kleine Jungs. Das Bier! Doch davor noch Bestandsaufnahme. Vater und Sohn sind am völlern. Natürlich geht das alles zivilisiert zu. Dies schätze ich immer am ICE-Boardrestaurant. Hier geht es ruhig und gelassen zu. Kein zu lautes Wort. Fast schon wie bei einem Staatsbesuch. Okay meine Lieben, ich muss mal kurz vor einige Minuten unterbrechen.

Bin zurück auf meinem Platz. Iwan kassiert gerade ab. Habe schnell auch noch die Rechnung bestellt.

Gone till November läuft gerade. Iwan hat mir gerade die Rechnung von über zwei Bier und der Chilli con carne gebracht. Stolze 15,40. Habe ihm 1,10 Euro Trinkgeld gegeben. Schau gerade auf die Rechnung. Der liebe Iwan heisst gar nicht Iwan, sondern mit Vornamen Hasan.

Das Boardrestaurant ist fast leer. Hinter mir sitzt eine alleingelassene Dame die Sudoku spielt. Schräg vorne sitzten an zwei Tischen zwei Herren. Der eine guckt versunken in die Landschaft, der andere, so scheint es ist mit Weintrinken und Kreuzworträtzel beschäftigt.

Irgendwie stinkt es hier gerade, nach Kuhmist. Wo sind wir denn gerade? Ah Gunzenhausen. Ob das alles erklärt?

Eigentlich wollte ich jetzt mich auf meinen Platz begeben und Blaue Engel mit Marlene Diettrich mir reinziehen. Fuck it. Ich bin zu faul!

Gerade gab es eine Durchsage. Jemand hat vor Donauwörth versucht den Zug zu stoppen. Personenschaden. Wir werden umgeleitet über Ingolstadt. Schaffen wir es noch vor 17.00 Uhr nach München? Ist es eigentlich fair, dass sich die Leute immer wieder vor den Zug werfen müssen? Es gibt doch hohe Bäume, Brücken oder die bessere Lösung den Psychologen. Jedes Mal müssen die Reisenden auf ihre Züge warten, da es solche wagemutigen gibt. Verständlich, wenn jemand ein wirklich schlimmes Leben hat, dies  zu enden ist legitim, aber bitte nicht auf meiner ICE-Strecke.

Silent Sigh läuft gerade. Ein trauriger Song. Diesem wittwen wir am besten dem Zugopfer. Ich hoffe mal es war kein junger Mensch, nehme aber stark an, dass es sich bei dem Personenschaden um einen jungen Menschen gehandelt haben muss. Wahrscheinlich ein Problem unsere heutigen Gesellschaft. Die fordert nur Leistung, Leistung und nochmals Leistung. Zudem kommt es erschwerend hinzu, dass flexible Anpassungsfähigkeit gefordert wird: Auslandssemester, mindestens drei Sprachen, und alles nach dem Motto: first Job-then Familiy.

Die Sonne kommt nochmals kurz durch. Sie schimmert über Mittelfranken. Auch über dem Toten auf den Gleisen? Kommt sie/er nun in den Himmel oder die Hölle? Gibt es in der Nachwelt auch Züge? Hoffentlich. Ich raste aus, wenn es im Himmel keinen Fussball geben sollte. Zudem will ich Zugfahren, Bier trinken, Steak essen und Sex haben. Vielleicht gibt es auch dort oben ein himmlisches Gefühl, was dann der himmlische Orgasmus ist?
Gut, da sind wir alle unwissend. Eines Tages werde wir wieder alle zu Staub und werden dann selber herausfinden, ob der Jude, der Christ oder der Moslem recht hatten, oder wird am Ende die Buddhisten durchstarten?

Wir sind gerade in Treuchtlingen gelandet. Schaut sehr düster hier aus. Die übergebliebenen im Bordrestaurant rasten gleich aus. Der Zug schafft es nicht wie geplant nach Augsburg um 17.00 Uhr. Dank des Zugbremsers. Tja, habe heute mal Glück gehabt. Nach München werden wir es bis 17:00 Uhr schaffen.

Mein Gegenüber hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht: „Macht doch viel mehr Sinn jetzt bis München durchzuheißen, und dann wieder mit dem ICE nach Augsburg zurück zu fahren! Sind ja nur 30 Minuten.” Darauf hin gibt es einen Tumult vorne beim Schaffner. Mindestens neun Personen beschweren sich gleichzeitig. Das Restaurant ist somit wie ausgefegt. Warum setzt ihr euch nicht einfach hin und genießt noch ein Bier?

Die Dame in rot kommt zurück. Anscheinend leicht aufgebracht. Vorne beim Schaffner geht es weiter mit der Debatte.

Geiler neuer Song läuft auf meinem kleinen Tragbaren. Keine Ahnung wie er heißt, bestimmt ist er aus England. Purer Punk!

Hasan ist gerade mit der Rechnung zur Dame in rot. Bei ihr gab es einen Cappuccino. Bild hätte jetzt noch angefügt wie viel er denn gekostet hat.

Wir haben einen neuen Gast im Restaurant. dieser steht unschlüssig vor den Tischen und inspiziert die Karte. Wir er sich noch setzten? Nun checkt er die 1. Klasse aus, kommt zurück und schaut erneut auf die Karte, ladscht bei mir vorbei und dackelt durch das Restaurant. Unfassbar, nach dem Auftritt begibt er sich zurück zum Tumult.

Ich frage mal den Ausburger Herr nach, wie es um seine Ankunftzeit steht.

Ich: “Entschuldigen Sie. Wann kommen Sie nun an?”

Herr: „Viertel vor fünf nehmen wir dann den RE nach Augsburg. Also keine Ahnung wann genau wir in Augsburg sind.” Er zieht den Wein in einem Schluck weg mit dem Kommentar: „Ach, ja ja” und vertieft sich in seine Zeitungslektüre.

Vier Uhr. Noch eine Stunde bis nach München. Mir schmerzt der Rücken, ich habe Durst und Hunger zugleich. Das Chilli con carne war schon lecker, aber ein eher übersichtlicheres Mittagessen.

Jetzt reicht es. Ich gehe auf meinen Platz, öffne die Datei „Der blaue Engel” und drücke auf die Play-Taste: Film ab.

Der deprimierte Fußballstar

Sebastian Deisler während eines Trainingsspiels in Bonn (Photo von Der Sascha)

Sebastian Deisler galt als die Zukunft des deutschen Fußballs; doch viele Verletzungen, das Umfeld bei Herta BSC Berlin und schwere Depressionen hinderten den Jungstar zum Weltstar zu motieren.
Über seine Vergangenheit, seine Höhen und Tiefen und über das perverse Fußball-Business sprach Sebastian Deisler mit Jouranlisten der ZEIT. Das lesenswerte Interview finden Sie hier.

Die katalanisch-argentinische Krönung in Rom

Um 22:30 Uhr am 27.Mai 2009 war es soweit: Barcelona stand als neuer Champions League Finalist als Sieger über Manchester United nach den Toren von Samuel Eto´o und Lionel Messi fest.
Christian Zaschke, Kolumnist der SZ, erinnert an einen ganz besonderen Abend in welchem Barcelona Rom entzauberte.