Gysi:„Die Linke ist klar gegen den Krieg”

Der Parteivorsitzende der Partei Die Linke Dr. Gregor Gysi hat sich im Bundestag zu aktuellen politischen Fragen geäußert. In seiner Rede wird deutlich, dass Die Linke als einzige Partei  einen militärischen Einsatz gegen Terrorismus in Afghanistan sowie auch 1998 im Kosovo verurteilt hatte. Gysi bekräftigte diese mit folgedem Zitat:

„Krieg ist die Höchstform von Terror. Und mit der Höchstform von Terror kann man niemals Terror wirksam bekämpfen. Das beweisen Afghanistan und der Irak”

Die zehn-minütige Rede des Parteivorsitzenden vom 24.05.2007 ist auch nach zweieinhalb Jahren 2009 noch hoch aktuell und brisant. Ist die G8(G20) eine legitimierte Institution? Darf die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundestages bzw. Bundesrates Truppen nach Afghanistan entsenden? Kann unsere „Demokratie” mit Waffen am Kaukasus verteidigt werden?

Gregor Gysi fand vor gut zwei Jahren schon die treffende Worte im Bundestag (ab der Minute 7.00 über Themen wie Afghanistan, Terror, Krieg, etc.):

Die Osterinsel – ein gut bewachtes Paradies

Die Osterinsel liegt circa 3500 km vom chilenischen Festland entfernt völlig isoliert im Pazifik.  Auf der Rapa Nui leben heute circa 4000 Einwohner in der Hauptstadt Hanga Roa, der Rest der Insel ist bis auf ein paar vereinzelnte Landwirte unbesiedelt.

Die Insel wurde ursprünglich von den Polynesiern circa 500 n. Chr. besiedelt. Damals fanden die Polynesier eine Insel mit paradisischen Bedingen auf: Auf der Insel herrscht ein subtropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 23 Grad. Die Insel besaß eine reiche Flora und Tierwelt. Somit begannen die Polynesern in Folge die Insel zu besiedeln. In der sogenannten Blütezeit  (1000 n.Chr.-circa 1600 n.Chr mit über 20.000 Einwohner) entstanden auf der Insel insgesamt über 900 Steinstatuen die sogenannten Moais. Die Moais wurden im Landesinneren mit dem toki (Pickel) aus dem Lavagestein Tuffstein gehauen und dann ohne die Erfindung des Rades mit Hilfe von Baumstämmen bis zum Meer zu den Plateaus (Ahus) transportiert. Dort wurden die meist über sechs Meter hohen Moais, welche mehrer Tonnen wiegen, mit Hilfe von Seilen aufgestellt. Die Moais wurden im Andenken an die Stammesväter aufgestellt und hatten die Aufgabe den Stamm zu schützen und über ihn zu wachen. Am Fuße der Moais schlugen die jeweiligen Stämme ihr Lager auf. Je größer ein Moai war, desto größer war der Einfluss des Stammesoberhauptes gewesen, und je mehr Moais auf den Ahu waren, desto größer war der Stamm. Im Laufe der Zeit kam es auf der Insel zu einer Überbevölkerung, was zur Folge hatte, dass sich die zwölf Stämme gegenseitig um die nur noch knappen Ressourcen bekriegten. Im Krieg wurden die jeweiligen fremden Moais von den anderen Stämmen umgekippten. Im Laufe des Bürgerkrieges soll auch auf der Rapa Nui Kannibalismus, als Folge von Hungersnot stattgefunden haben. Mit dem Eintreffen der Europäer verschlechterte sich die Lebensbedingungen drastisch und die Bevölkerung sank auf 300 Einwohner.
Bis heute staunen Historiker und  Archäologen über die Hochkultur der Rapa Nui (zu deutsch: große Erde), die neben den Moais auch die rongo rongo Schrift ins Leben riefen.

Wer mit dem Gedanken spielt die paradiesische Insel für ein paar Tage zu bereisen, sollte die Insel mit dem Flugzeug ansteuern. Vor Ort oder vorab kann eine der vielen Unterkunft gebucht werden. Während des Tages bietet es sich an die Insel mit Jeep, Fahrrad oder Motorrad zu begutachten. Auf keine Fall darf auf dem Abendteller leckerer frischer Fisch fehlen.

Zusammenfassend soll festgehalten werden, dass es sich auf jeden Fall lohnt die eine Insel des polynesischem Insel-Dreiecks (Neu Seeland, Rapa Nui und Hawaii) zu besuchen. Denn jedermann fühlt sich sicher auf Rapa Nui, die Moais wachen ja über alle.

Wie gewohnt findet Ihr die besten Bilder vom unserem Trip in der Galerie:

Sand, Dünen & Salz- todo en San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama liegt circa 1,5h von Calama enfernet im Norden von Chile. Der Norden von Chile ist landschaftlich genau das Gegenteil von dem Süden, sprich an Stelle von Seenen, Fjorden, Wäldern und saftigen grünen Wiesen ist der Norden karg, schroff, sandig und salzig. Nachts fallen die Temperaturen im Winter auf -15 Grad Celsius und klettern während des Tages auf 25.
In der Wüste bietet es sich hervorragend an mit geführten Tours die Landschaft besser kennenzulernen wie beispielsweiße  die Lagunen Miscanti und Miñiques. Sie liegen auf über 4.000 m eingebettet zwischen den Vulkanen Miscanti und Miñiques; auch auf über 4.000 Meter Höhe finden Tiere ihr zu Hause, wie beispielsweise der Zorro Culpeo, der Pato Juarjual oder die Vicuñas. Am ersten Tag durften wir gegen Nachmittag die Sieldung um Toconao bestaunen, welche dank des Wasserzuflusses des Rio San Pedro in einer Schlucht alle Arten von Flora plus eine flosforierende Landwirtschaft entwickelet hat. Die Siedlung entstand circa 9000 v. Chr. und liegt auf über 2500 m.
Am zweiten Tag erreicht man per Jeep das Valle de la Luna (Mondtal) bequem in einer halbe Stunde von San Pedro de Atacama. Hier findetet der Besucher einer verschroffte, verkrustete und versalzte Landschaft die stark an die Mondlandschaft erinnert. Es empfiehlt sich die Tour gegen Nachtmittag zu buchen um den Sonnenuntergang und den Mondaufgang mit der Kamera festhalten zu können.
Auf keinen Fall dürfen die Tatio Geysers fehlen. Die  Geysir schleudern aus der Erde mit einer Temperatur von über 85 Grad Celsius aus der Erde. Für die ganz abgebrühten Touristen gibt es die Möglichkeit bei circa -15 Grad in eine heisse Quelle(circa 30 Grad) ein Schwefel- Salz Bad zu nehmen.

Für alle jene die sich in Chile befinden oder vorhaben das längste Land Südamerikas zu bereisen, sei zu empfehlen, warme Kleidung mit in die Wüste zu nehmen, da extreme Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht entstehen. Zudem sollte man sich vor Ort Coca-Blätter im Supermarkt oder auf dem Mark für umgerechnet 50 Cent kaufen um die dünne Luft auf über 3000 Meter besser kompesieren zu können. Den Flug von Santiago nach Calama am besten über Lan (circa 100 Euro) buchen und  für die Touren vor Ort bei einer der vielen Agentur anfragen (pro Tour zwischen 10-30 Euro). Wie gewohnt gibt es noch die besten Bilder vom Wochenende:

¡Ocho años en moto!

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Mit nur 2200 Euro in der Tasche begab sich der Italiener Gionata Nencini 2001 mit seiner Maschiene auf eine lange abenteuerliche Reise mit dem Ziel alle Kontinente mit dem Motorrad zu bereisen. Inspiriert zu diesem ganzen Unternehmen wurde er durch das Buch On the road  von Jack Kerouac.

2001 verließ er Italien mit seiner Maschine, eine Honda Trabsalp 1987, welche er gebraucht für 800 Euro erworben hatte. Seine Reise führte ihn durch Europa, Asien, Australien, Afrika, Nordamerika bis nach Südamerika. Wann immer Gionata auf seiner Reise Geld brauchte, legt er eine Pause ein und begann zu arbeiten bis er wieder gerüstet war um weiterzureisen. Auch durfte er auf seiner Reise unendlich viele interessante und nette Menschen kennen lernen. 

Zur Zeit befindet sich der junge Italiener auf der Durchfahr von Chile nach Argentinien. Mehr Information, Bilder, Videos und Reiseberichte gibt es hier.

Der Nationalpark 7 Tazas

Über die Ostertage hatte ich das Vernügen einen der vielen chilenischen Nationalparks besuchen zu dürfen. Der Park Siete Tazas liegt circa 250km südlich von Santiago, nahe an dem kleinen Dörfchen Molina. 
Der Park wird deshalb sieben Tassen genannt, weil sich sieben große Flussbecken im Rio claro erstrecken, zudem gibt es im Park viele Wässerfälle. 
Tagsüber lädt der Park zum Wandern, Reiten, Wildwasser-Rafting oder Schwimmen ein. Abends wird dann ein leckeres Barbecue über dem Lagerfeuer bereitet.

Als kleiner Hinweis für diejenige die sich in Chile befinden oder in Zukunft vorhaben Chile zu bereisen: Am besten mit dem privaten Auto(4×4) anreisen; wir machten den Fehler und fuhren mit öffentlichen Bussen. Hierbei war problematisch dass die Busse überfüllt und sehr unkomfortabel waren und zweitens erhebliche länger brauchten. Zu guter Letzt hatten wir auch noch einen Panne mitten in der Prärie.
 

El Mercurio – die Tageszeitung aus Chile komplett online gratis

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Die renommierte chilenische Tageszeitung El Mercurio, welche seit 1900 in Südamerika das politische, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Chilenen, ihrer Nachbarländer und der Welt aufarbeitet, ist neben der Druckausgabe am Kiosk (für 500 Pesos = 0,70€) auch gratis im Netz zu finden.

Im Internet liegt jeweils die komplette aktuelle Ausgabe des El Mercurios vor, die der Leser leicht via Mausklick durchstöbern, und ohne Probleme von Seite 1 auf die letzte Seite springen kann. Das Beste jedoch ist, dass der User für diesen Service nicht einmal einen Peso dafür bezahlen zu müssen.
In Europa und den USA hingegen denkt die Pressewelt noch anderes. Warum Content, der journalistisch hochwärtig ist, gratis den Usern im Web anzubieten? Natürlich finden sich auch lesenswerte Artikel der Süddeutsche Zeitung, der FAZ, oder von Cicero im Netz, jedoch die komplete Druckausgabe in Deutschland via E-paper ist hingegen kostenpflichtig. 

Abzuwarten gilt ob die gratis online Strategie von El Mercurio Früchte trägt und das Unternehmen damit aus wirtschaftlicher Sicht auf Dauer bestehen kann. Die erste Prognose gilt hier jedoch, dass El Mercurio in Chile als Blatt finanziell sowie in der Reputation der Leser sehr gut aufgestellt ist und zudem durch die gratis online Ausgabe vor allem junge Leser binden kann.

Der Leser konsumiert (un)bewusst die Werbung einer Zeitung, ob diese nun online oder als Druckausgabe vorliegt ist identisch. Entsprechend zur Druckauflage kann das Management des El Mercurios anhand der Hits die auf die online Ausgabe eingehen, den neuen erschlossenen Markt analysieren und den Werbeunternehmen konkrete Zahlen präsentieren.    

Die aktuelle online Ausgabe des El Mercurios ist hier zu finden. Zudem gibt es eine aktuelle Stellungsname über die schwindenden Auflagen der Verlagshäuser  und über den bevorstehenden Weg ins Web 3.o von Bernd Kundrun auf Cicero.

Vom Neckar bis an den Rio de la Plata auf einer NSU

Argentinien befindet sich im östlichen Teil des südamerikanischen Kontinenten. Als die europäischen Koloniemächte, in diesem Fall die Spanier, in Argentinien einfielen, waren die Einheimischen vor der Habgier der Spanier durch die Nachbarstaaten gewarnt worden und versicherten den Spaniern, dass unmengen von Silber und hochwärtige Rohstoffe flussaufwärts von Buenos Aires zu finden seien. Deshalb trägt bis heute der Fluss, an welchem sich Buenos Aires erstreckt den Namen „Rio de la Plata” (Silberfluss); zudem wurde Argentinien nach dem latenische Wort für Silber „argentum” benannt.
Jahrzente später trifft man wirklich auf etwas das glänzt: Eine alte Maschiene der Marke NSU.
Ganz oben versteckt im rechten Eck eines Trödlergeschäftes bin ich auf sie aufmerksam geworden. –  Und erst mit dem guten Stück bekommt der antike Laden seinen einzigartigen Flair:

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¿Auf ein deutsches Bier nach Chile?

Zur Zeit befindet sich stonesand in dem längsten Land der Welt: Chile 
Es erstreckt sich vom 17. º Breitengard im Norden bis zum 56 .º Breitengrad im Süden; Chile faziniert durch seine einzigartigen verschieden Vegetationssektoren und zieht somit Touristen, Sternwärter, Astronomen und Reißende an.
Aber auch Bierfeinschmecker kommen auf ihrer Kosten.
In Valdivia, im Süden des Landes, befindet sich seit 1960 eine deutsch-chilenische Brauerei, welche nach dem Reinheitsgebot von 1516 braut. Das bekömliche Bier namens Kunstmann ist nicht nur in der Region Valdivia erhältlich, sondern auch in den meisten Bars und Cafès in Santiago de Chile; oder auch manchmal wenn man etwas näher in den kleinen Gassen und Straßen die Augen aufmacht: In der Kleinen Kneipe ums Eck. 

Weissbier schmeckt auch südlich des Äquators bekömmlich

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